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PHILOSOPHIE
MU DO TAE KWON DO

Bedeutung MU DO

MU = Kampf

DO = der Weg

Bedeutung TAE KWON DO

TAE = der Fuß

KWON = die Faust

DO = der Weg

MUDO steht in seiner Kombination für den Weg der Kampfkünste bzw. der Kriegskünste. Diese Kampf- und Kriegskünste verfolgen einen Kodex, welchem sich alle praktizierenden Schüler und Meister untergeordenet haben. Unser bestreben ist es, diesen Lebensweg der edlen koreanischen Kampfkunst in seiner Gesamtheit seiner Werte und Moral zu gehen. Während der Unterricht und der Sport nach der Beendigung des Trainings aufhört, gelten die Werte auch darüber hinaus, außerhalb des Dojangs und für all unsere Lebensbereiche.

Die Grundlegenden Aspekte des TaeKwonDo spiegeln sich bereits in dessen Namen wieder. Während „Tae“ und „Kwon“ für die körperlichen Aspekte der Kampfkunst stehen, spiegelt die Silbe „Do“ den Weg, die Kunst oder auch die geistige Lehre wieder. Wer sich mit Tae-Kwon-Do beschäftigt, der wird feststellen, dass gerade der Weg – und nicht das Ziel – entscheidend ist. So sollte bei einem Kampf nicht das erreichen von Treffern das höchste Ziel sein, sondern mit seinem Gegenüber, dem vermeintlichen Gegner zu verschmelzen und somit den Kampf aufzulösen..

Ein Gegner den du besiegst, bleibt ein Feind.

Ein Gegner, den du überzeugst, wird dein Freund.

Der Endzweck des Taekwondo richtet sich darauf, den Kampf auszurotten. Das soll dadurch geschehen, dass die Unterdrückung des Schwächeren durch den Stärkeren eingeschränkt wird. Mit Hilfe einer Kraft, die auf Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Moral, Weisheit und Glauben basiert und somit dazu beiträgt, eine bessere und friedlichere Welt zu schaffen.

CHOI HONG HI – GRÜNDER DES TAEKWONDO

Ye-Ui

Höflichkeit

Ye-Ui

In der asiatischen, insbesondere in der koranischen Kultur hat Höflichkeit einen sehr hohen Stellenwert. Dieser Stellenwert lässt sich zwar ebenso in der westlichen Kultur finden, allerdings längst nicht so ausgeprägt. Ebenso gerät diese Tugend, gerade in heutiger Zeit, gerne in Vergessenheit. Höflichkeit meint insbesondere den respektvollen, freundlichen und wertschätzenden Umgang mit jüngeren und älteren Menschen, seinen Meistern und Lehrern aber auch nicht zuletzt seinen Schülern und Schutzbefohlenen. Nach diesen Werten unterrichten wir Taekwondo und legen auch im Umgang untereinander darauf viel Wert.

Ye-Ui

Integrität

Yom-Chi

Integrität steht für Rechtschaffenheit und Unbescholtenheit. Diesem Überbebriff lassen sich ebenso die Aspekte Ehrlichkeit und Loyalität zuordnen.  Ein typisches Beispiel für mangelnde Integrität ist die übertrieben fokussierung auf den nächsten Gürtelgrad. Wer davon getrieben ist immer höhere Graduierungen und damit immer größere Macht zu erlangen, kann niemals ein wahrer Meister einer Kampfkust werden. Ein Kampfkunstmeister ist bescheiden und arbeitet ständig an seiner eigenen Vervollkommnung und der Weitergabe seines Wissens an andere Menschen.

Ye-Ui

Durchhaltevermögen

In-Nae

Unter Durchhaltevermögen versteht sich nicht nur die körperliche Fitness, sondern ebenso und insbesondere die mentale Stärke, sowie die Geduld mit sich selbst und anderen. Ebenso zählt zum Durchhaltevermögen die Beständigkeit. Diese Tugend ist mit bezeichnend für die Philosophie des MUDO Taekwondo. Nur ein stetiger, geduldiger Schüler wird zum Meister und die Kampfkust begleitet diesen ein Leben lang. Während sich für einen Anfänger Erfolge meist schnell einstellen, lässt sich für einen Fortgeschrittenen weiterer nur mit großer Geduld und vielen Trainigseinheiten  erreichen.

Ye-Ui

Selbstdisziplin

Gul-Ki

Während es zum einen viel Geduld verlangt seine Technik zu perfektionieren, ist es mindestens ebenso schwierig seinen Willen seinen Bedürfnissen überzuordnen. Umgangsprachlich wird hier oft gerne vom „inneren Schweinehund“ gesprochen.  Selbstdisziplin bedeutet zum einen sein Verhalten zu kontrollieren und zum anderen Kontrolle über die eigenen Emotionen. Sei es Wut, Aggression oder auch Angst, Freude oder Lust. Kontrolle bedeutet dabei nicht die Emotionen zu unterdrücken. Viel eher diese zum angemessenen Zeitpunkt für das eigene Verhlaten nutzen zu können.

Ye-Ui

Unbezwingbarkeit

Baekjul-Bool-Gul

Unbewingbarkeit ist nicht gleichzusetzten mit Unbesiegbarkeit. Es ist nicht Ziel der Kampfkunst unbesiegbar zu werden. Vielmehr ist hiermit die Fähigkeit gemeint, die Hürden im eigenen Leben immer wieder meistern zu können. Dies verdeutlicht Taekwondo unter anderem mit den Bruchtests. Die einzigen Grenzen die unser Geist und unser Körper kennt, sind die, die wir uns selbst gesetzt haben. Das Taekwondo versucht diese Grenzen zu lösen und ein Gefühl der inneren Freiheit zu entwickeln.

Ye-Ui

Kampfkunst als Lebensweg

Mu-Do

Kampfkunst als Lebensweg beudetet die Werte und Tugenden des Taekwondo zur Perfektion anzustreben und perfektioinieren zu wollen. Der Lebensweg steht hierbei nicht dafür, schnellst möglich Erfolg zu erzielen. Es gilt dabei viel mehr offen und frei nach den grundsätzlichen Tugenden zu leben – ohne das anstreben eines Endziels.

„A black belt is a white belt who never quit“